3 Sterne

The Tiger and the Wolf

Huhu ihr Lieben!

Während meinem Englandaufenthalt letzte Woche habe ich mir, schwach wie ich bin, zwei neue Bücher gekauft. Das erste ist bereits verschlungen und damit bereit für ein Review 🙂

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Titel: The Tiger and the Wolf
Autor: Adrian Tchaikovsky
Seitenzahl: 590
Herausgeber: Pan
Erscheinugsdatum: 08.09.2016
Preis: 8,99£

Cover

An sich ist das Cover relativ schmucklos, aber genau damit überzeugt es meiner Meinung nach. Ich liebe die Wirkung, die das Schwarz und Gold zusammen entfalten, ganz zu schweigen von der wundervollen Darstellung des Wolfes. Auch die gewählte Schriftart gefällt mir gut und passt meiner Meinung nach super zum Design des Wolfes.

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Ich habe mich vom ersten Moment an in das Cover verliebt und zusammen mit dem Klappentext musste ich das Buch dann einfach haben.

Inhalt

In the bleak northern crown of the world, war is coming

Maniye’s father is the Wolf clan’s chieftain, but she’s an outcast. Her mother was queen of the Tiger, and these tribes have been enemies for generations. Maniye also hides a deadly secret. All can shift into their clan’s animal form, but Maniye can take on tiger and wolf shapes. She can’t disown half her soul, so escapes – with the killer Broken Axe in pursuit.

The wolf chieftain plots to rule the north, and controlling his daughter is crucial to his schemes. However, other tribes also prepare for strife. Priests forsee danger and a time of testing and broken laws. Some say a great war is coming, overshadowing even Wolf ambitions. But what spark will set the world ablaze?

(Quelle: Klappentext des Buches)

Review

Bevor man in die Geschichte um Maniye und ihre Freunde und Feinde einsteigt, gibt es eine sehr schön gestaltete Karte von Michael Czajkowski.

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Auf dieser kann man die Schauplätze des Buches finden und sich, wenn nötig, orientieren. Ich persönlich habe sie mir ganz am Anfang einmal angeschaut und sie dann den Rest des Buches nicht mehr benötigt. Adrian Tchaikovsky beschreibt seine Schauplätze detailgetreu und man hat keine Probleme dabei sich direkt hineinzudenken und anhand dessen zu orientieren. Allgemein war der Schreibstil des Autors angenehm und flüssig zu lesen, sodass auch die langatmigeren Teile des Buches nicht langweilig geworden sind.

Trotz der interessanten und sehr gut ausgearbeiteten Welt, die Adrian Tchaikovsky uns in diesem Buch präsentiert, läuft die Handlung stellenweise sehr langsam vor sich hin, sodass ich mich manchmal gefragt habe worauf das Buch genau zuläuft. Jedoch sind diese Stellen für mich immer mit den Charakteren gerettet worden, die super ausgearbeitet sind und eine glaubhafte und interessante Charakterentwicklung mitmachen. Dabei ist kein Charakter so, wie er zu Beginn erscheint, was beim Lesen immer wieder für Überraschungen sorgt und zu unerwartete Wendungen führt.

Die Handlung ist in drei unterschiedliche Stränge geteilt, die gegen Ende des Buches zusammen laufen: Maniye, ihr Vater Akrit und die Fremden aus dem Süden.

Maniye ist die Tochter des Häuptlings der Winter Runner und der Herrscherin der Shadow Eater, wodurch sie nicht gerade ein leichtes Leben hat. Ihr Vater sieht in ihr nur ein Mittel zum Zweck, der Dorfschamane schikaniert und bedroht sie und der Rest des Rudels möchte nichts mit ihr zu tun haben. Nachdem ihr Vater ihr eröffnet, das sie den Mörder ihrer Mutter zum Mann nehmen soll, nimmt sie ihr Schicksal selbst in die Hand und flieht mit einem Gefangenen ihres Rudels.

Akrit ist der Häuptling der Winter Runner, doch das ist nicht genug für ihn. Er strebt an der Häuptling über alle Rudel des Nordens zu werden. Dafür braucht er jedoch seine Tochter, denn in ihr fließt das Blut der toten Tigerherrscherin und somit die Macht die Tiger ein für alle Mal zu unterwerfen. Als Maniye flieht, schickt er den Mörder ihrer Mutter Broken Axe hinter ihr her, um sie zurück zu holen. Währenddessen versucht er seine schwindende Macht über die anderen Rudel nicht noch mehr einzubüßen.

Asmander kommt aus dem Süden und ist von seinem Vater beauftragt worden die Eisenwölfe des Nordens zu finden, um sie für den Schutz des Kronprinzen seines Landes zu rekrutieren. Begleitet wird er von einem widerwilligen Sklaven, einer mysteriösen Frau aus dem Flachland und seinen Führern durch den unnachgiebigen Norden.

In diesem Buch waren auf jeden Fall die Charaktere für mich das Highlight. Umso länger man liest, umso mehr fühlt es sich an, als würde man die Charaktere kennen, wodurch man Entscheidungen nachvollziehen und verstehen kann. Besonders die Charaktere, die zu Beginn des Buches wie die Bösen erscheinen, bekommen mehr und mehr Tiefe, sodass ich am Ende sogar Broken Axe zu meinem Lieblingscharakter erkoren habe.

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Alles in allem bekommt das Buch von mir drei einhalb Sterne. Die Handlung war für mich an manchen Stellen einfach zu schleppend und drei unterschiedliche Erzählperspektiven sind leider nicht wirklich mein Fall. Nichtsdestotrotz war es ein gutes Buch, von dem ich definitv auch die Folgebände lesen werde.

Zum Abschluss gibt es noch mein Lieblingszitat des Buches:

But, while I can run, I’ll run.

Liebe Grüße

Lee.

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